Skip to main content

Neue Studie untersucht die Beziehung zwischen Mobbing, Autismus

Eine neue Studie des Interactive Autism Network (Teil des Kennedy Krieger Instituts) untersuchte, warum Mobbing in der Schule nach wie vor ein ernstes Problem für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASD) darstellt. Die Ergebnisse heben zwei schwierige Wahrheiten hervor: Die meisten autistischen Kinder haben Mobbing erlebt, und mehr als die Hälfte der Befragten ist der Meinung, dass sie absichtlich von Mobbingern zum Kampf provoziert wurden.

Forbes.com berichtet:

Fast zwei Drittel aller autistischen Kinder wurden irgendwann in ihrem Leben gemobbt, und sie waren drei Mal häufiger als neurotypische Kinder, die in den letzten drei Monaten gemobbt wurden. Dies galt sogar für zuhause ausgebildete autistische Kinder, die manchmal gerade wegen des Problems des Mobbings zu Hause ausgebildet wurden. "Nach einem schrecklichen Jahr in der dritten Klasse", sagte eine Mutter, "wo er klinisch als depressiv diagnostiziert wurde (er war schon immer ängstlich), zog ich meinen Sohn aus der öffentlichen Schule und schultere ihn dieses Jahr. Er macht viel, viel besser ohne den ständigen Namen, der für sein "seltsames" Benehmen ausgewählt und genannt wird! "

Die drei häufigsten Formen von Mobbing waren verbaler Art, oder, mit anderen Worten, psychologischer Natur: "gehänselt, angepöbelt oder verspottet" (73%); "werden ignoriert oder absichtlich aus den Dingen herausgelassen" (51%) und "schlechte Namen genannt" (47%). Aber fast ein Drittel der autistischen Kinder erlebte auch körperliches Mobbing - geschoben, gedrängt, geschlagen, geschlagen oder getreten.

Noch beunruhigender war die Tatsache, dass mehr als die Hälfte der befragten autistischen Kinder eine absichtliche Auslösung von Kernschmelzen erfahren hatten oder "zum Zurückschlagen provoziert" worden waren. Eine Mutter sagte: "Oft versuchen Kinder, sie zu verärgern, weil sie es lustig finden, wenn sie sich aufregt und weint. Sie ist übermäßig emotional und sie scheinen einen Kick daraus zu machen."

Mobbing war am häufigsten in regulären öffentlichen Schulen (43%), aber besser in Sonderschulen (30%) und am niedrigsten in regulären Privatschulen und Sonderschulen (28% bzw. 18%).

Bild: Geballte Fäuste, über Shutterstock